James Blood Ulmer's Odyssey (US)

Wie schon fast festgeschriebene Tradition steht der Abschlussabend auch in der siebten Ausgabe des Ear We Are im Zeichen der Black Music. In den allermeisten Fällen liegen die Wurzeln der Musik, welche unser Festival seit Jahren präsentiert, in der Befreiung, die in der Schwarzen Musik seit dem Bebop über den Free Jazz bis hin zum Free Funk immer wieder vollzogen wurde.
Mit dem 1942 in St. Matthews, South Carolina geborenen James Blood Ulmer ist einer der ganz Grossen der Schwarzen Musik zu Gast auf unserer Bühne. In seiner Karriere war er musikalischer Partner von fast allen Grössen des Jazz. Auch eine unvollständige Namensliste seiner Kollaborationen liesst sich so wie eine kleine Hall of Fame der Schwarzen Musik: Art Blakey, Paul Bley, Larry Young, Joe Henderson, Ornette Coleman, George Adams, David Murray, John Zorn...
In den letzten Jahren hat sich der einstige Jazzer wieder deutlicher seinen Wurzeln, dem Blues, zugewandt. Zu diesem sagte er: «Blues ist harmolodisch, er ist frei. Die erste ‘free music‘, die wir in diesem Land hatten, die akzeptiert wurde. Du konntest ‘oh, baby‘ singen, dann anhalten und dir ein Sandwich machen und wieder anfangen zu spielen – das war wirklich ‘free stuff‘». In diesem Sinne wird James Blood Ulmer mit seinem Trio Odyssey – namentlich mit seinen Mitmusikern, dem Geiger Charles Burnham und dem Schlagzeuger Warren Benbow – für den intensiven bluesigen, funkigen Schlusspunkt des Ear We Are 2011 sorgen und den musikalischen, ideellen Bogen unseres Festivals in bestem Sinne zu den Wurzeln zurückspannen.
Comme toujours, la soirée finale d’Ear We Are est placé sous le signe de la black music. Dans de très nombreux cas, la musique que propose notre festival est issue d’une libération sans cesse renouvelée, dont les racines plongent dans la musique noire américaine, du be-bop au free funk en passant par le free jazz. Cette année, nous avons invité James Blood Ulmer, l’un des très grands noms de la black music. Au croisement du blues et du funk le plus puissant, son trio sera le point d’orgue d’Ear We Are 2011.
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